– unter diesem Motto stand der gemeinsame Gottesdienst am Himmelfahrtstag am Falkenhagener See. Es hätte auch „Himmelsschauer, Regenschauer und Spurensucher" heißen können, doch mit dem ersten Lied „Wie lieblich ist der Maien" kam die Sonne und wärmte die Besucher. In der Predigt wurde die Gemeinde auf Spurensuche mitgenommen. Nach der Predigt sollten die Besucher ihre „Spuren" auf einen Fußabdruck zu schreiben, die an fünf Pinnwände geheftet wurden. Jede Gemeinde nahm seine Wand wieder mit und so wurden auch hier Spuren gezeichnet.

Zum Familiengottesdienst am Sonntag nach Ostern hatten wir den Kinder- und Jugendchor aus Rerik an der Ostsee zu Gast, der zusammen mit Stephan Hebolds Finkenchor auftreten wollte. Beide stehen schon länger im Singekontakt. Mit den vielen Angehörigen und Gasteltern war die Kirche voll. Von unserer Gemeinde aber fehlten viele... und verpassten ein mitreißendes Konzert.

Osterferien, reisen und singen, das gehört für unseren Finkenchor nun schon seit drei Jahren zusammen. In den Jahren zuvor waren wir in Rerik an der Ostsee, weil wir dort mit dem KOR (Kinder- und Jugendorchester Rerik) Freundschaft geschlossen hatten. Für dieses Jahr war es dann eigentlich etwas anders geplant. Die Reriker sollten 5 Tage nach Finkenkrug kommen. "Aber hier wie überhaupt, kommt es anders als man glaubt ...", was damit zusammenhing, dass in ganz Mecklenburg-Vorpommern 4 Tage nach Ostern die Schule wieder beginnt. Singen ist zwar wichtiger als Lesen, Rechnen und Schreiben lernen, aber das bekommt man in der Schule nicht gelehrt.

Die lang ersehnte Sonne begleitete den Kirchenbesucher an diesem Sonntag. Ihn erwartete ein wunderschöner Gottesdienst mit den Kinder- und Jugendchören aus Rerik und Finkenkrug. Ein Gottesdienst ganz anderer Art mit viel Musik und Gesang, bei dem auch geklatscht und getanzt werden konnte. Die Gemeinde hörte – neben vielen anderen – die von Kantor Bernhard Barth komponierten Lieder „Sit, walk, stand" und „Ich geh los". Auch Sologesänge waren von den jungen Künstlern zu hören. Mit dem Lied „Das wünsch ich dir, das wünsch ich dir von Herzen" beendeten die zwei Chöre den Gottesdienst der ganz anderen Art.

Den beiden Chören wünschen wir weiterhin viel Freude bei ihren Proben und Aufführungen, und vielleicht hören wir sie bald einmal wieder.

Schon während der Andacht begann der Spaziergang in der Kirche. Es wurde gesungen zu munterer Begleitung durch den Kantor und seinen Sohn. Nach sehr Besinnlichem folgte ein froher Glückwunsch des Gemeindekirchenrates zum 10. Dienstjubiläum der Pfarrerin Anneliese Hergenröther in unserer Gemeinde. Dafür sei ihr auch hier noch einmal herzlich gedankt.